Ich bin Selin, 24 Jahre alt, und war drei Wochen lang Praktikantin bei VIVALPIN. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, die Arbeit der Bergschule aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen, sowohl im Büro und Materiallager als auch draußen am Berg.
Bergbegeistert
Die Berge begeistern mich vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Bergsteigen, Klettern oder Hochtouren, alleine oder gemeinsam mit anderen, kaum ein Tag am Berg ist wie der andere. Da ich bisher vor allem Erfahrungen auf meinen eigenen Touren gesammelt hatte, wollte ich mein Praktikum nutzen, um einen Blick hinter die Kulissen einer
professionellen Bergschule zu werfen. VIVALPIN bot mir dafür mit seinem erfahrenen Team und jahrzehntelanger alpiner Erfahrung genau die richtige Möglichkeit.
Im Backend der Bergschule
Zu Beginn lernte ich die täglichen Abläufe im Büro und im Materiallager kennen. Dadurch wurde mir schnell bewusst, wie viel Organisation im Hintergrund notwendig ist, bevor eine Gruppe überhaupt am Ausgangspunkt einer Tour steht. Zusätzlich nutze ich die Möglichkeit, dem erfahrenen Team im Büro Fragen zu stellen und von dessen langjähriger Erfahrung im Bergsport zu profitieren.

Meine Highlights bei VIVALPIN
Mein persönliches Highlight waren jedoch die Touren, die ich begleiten durfte. Unter anderem ging es zweimal auf die Zugspitze, über den Stopselzieher und durch das Höllental. Gerade bei der Höllentaltour konnte ich die Arbeit eines Bergführers unmittelbar miterleben. Nach unserem frühen Start führte unser Weg durch die Höllentalklamm und über die Höllentalangerhütte weiter zum Klettersteig und Höllentalferner. Besonders spannend war für mich zu beobachten, wie die Gruppe durch die unterschiedlichen Abschnitte geführt wurde, welche Anweisungen gegeben wurden und wie Ausrüstung, Tempo und Vorgehen an Gelände und Bedingungen angepasst wurden.
An der Zugspitze endete meine Begleitung der Gruppe, meine Tour ging allerdings noch weiter: Für mich führte die Tour selbstständig über den Jubiläumsgrat zur Alpspitze und anschließend zurück ins Tal. Die Kombination aus Höllental und Jubiläumsgrat an einem Tag war für mich eine Tour, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kompetenz und Erfahrung
Auch meine freie Zeit konnte ich nutzen, um die Berge rund um Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald weiter zu erkunden. Besonders wertvoll war dabei, dass ich mich vor meinen eigenen Touren immer wieder mit den Bergführern austauschen und mir Tipps zur Planung und zu den aktuellen Verhältnissen holen konnte. Die Gespräche und gemeinsamen Touren haben mir viele neue Perspektiven auf den Bergsport gegeben.
Mein Fazit
Rückblickend waren die drei Wochen bei VIVALPIN für mich eine unglaublich schöne und lehrreiche Zeit. Besonders die Mischung aus Einblicken in die Arbeit der Bergschule, dem Austausch mit erfahrenen Bergführern und den gemeinsamen Touren hat das Praktikum für mich besonders gemacht. Ich nehme viele neue Erfahrungen und Erinnerungen mit und bin mir sicher, dass es für mich nicht das letzte Mal bei VIVALPIN gewesen sein wird.